Franciscans of Wschowa. Summary       Franziskaner in Wschowa. Zusammenfassung

(3kB)

*KÖNIGLICHE ALTE STADT - WSCHOWA*


    GESCHICHTLICHER ABRISS    (Fortsetzung folgt) (5kB)        (8kB)
       1404 erließ der König W³adys³aw Jagie³³o eine Urkunde, in der Wschowa das Recht auf Münzprägung und Salzerkauf erhielt. Diese große Menge an Privilegien beeinflusste sehr positiv die wirtschaftliche Entwicklung von Wschowa. Sehr intensiv entwickeltesich hier die Tuchmacherei, das Hauptelement des wirtschaftlichen Lebens der Stadt.
       Die Blütezeit Wschowas fällt ins 16. und 17. Jahrhundert, als die Stadt eines der größten und wirtschaftlich bedeutendsten Zentren in Polen war. Durch die tolerante Religionspolitik der polnischen Mächte wurde das grenznahe Wschowa zu einem Zufluchtsort für die Welle religiöser Flüchtlinge aus verschiedenen teilen Europas. Der Zustrom hochqualifizierter Handwerker, besonders aus den deutschen Herzogtümern, aus Schlesien und den Niederlanden bewirkte eine bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Belebung. (8kB)
       Die Stadt begann sich rasch zu erweitern. Im 17. Jh. 1633 baute der damalige Starost Hieronim Radomicki außerhalb der Schutzmauer die Neue Stadt, die nach zwei Jahren bereits 88 Häuser hatte. 1642 erhielt das Neue Wschowa das Magdeburger Stadtrecht. Es besaß separate Stadtselbstverwaltung, Rathaus, Krankenhaus, Friedhof und Schule.
       Außer der städtischen Präge war hier in den Jahren 1588-1662, die Präge der Krone tätig. In Wschowa eben ließ sich im 17. Jh. der deutsche Münzer Andreas Tymff nieder, der die Münze, die im Volksmund "Tymf" genannt wurde, prägte.
       Am 13. Februar 1706 r., schlugen, während des Nordkrieges zwischen Dêbowa £êka und Osowa Sieñ die schwedischen Truppen von General Karl Renskjöld, in einem verbissenen Kampf die fast doppelt so große sächsisch - russische Armee.
       Während der herrschaft von August II. und August III. (aus der sächsischen Dynastie der Wettiner) wurde Wschowa zur zweiten Hauptstadt Polens. In der Stadt fanden Sitzungen des Senats der Republik statt (die erste 1699), zweimal (1773 und 1755) wurde hier die türkische Gesandschaft empfangen.
       Von der Bedeutung der Stadt in der Zeit der I. Republik Polen zeugt ihre Position unter anderen Stadtzentren. Nach dem Gesetz über den Einzug der Herdsteuer aus dem Jahre 1775 gehörten zur ersten Klasse der Städte nur Warszawa und zur zweiten Klasse Kraków, Poznañ und Wschowa.
       Als Wschowa im Jahre 1793 an Preußen fiel (als Ergebnis der II. Teilung Polens), verlor es mit der Zeit an Bedeutung. Trotz einer Reihe von wertvollen wirtschaftlichen Initiativen (Bau der Eisenbahnlinie, Zuckerfabrik, Textilfabrik usw.) erhielt Wschowa seinen alten Glanz nicht züruck und wurde zu einem preußischen Provinzstädtchen. Im Zweiten Weltkrieg befanden sich auf dem Gebiet der Stadt Gefangenenlager.
       In den Jahren 1836 - 1837 wurde eine Landstraße gebaut, die Wschowa mit G³ogów und Poznañ verband und 1913 wurde eine Linie nach S³awa in Gang gesetzt. In dieser Zeit entstanden auch die Industriebetriebe, 1843 wurde die Tuchfabrik eröffnet und 1881 begann das Zuckerwerk ihre Tätigkeit.
        Am 31. Januar 1945 nach 152 Jahren wurde Wschowa wieder zum Teil des polnischen Staates.


Der kulturelle europäische Nachlaß in WschowaDer kulturelle europäische 
Nachlaß in  Wschowa
 
| Aktualno¶ci | Po³o¿enie klasztoru | Dzieje konwentu | Dawniej w klasztorze | Architektura ko¶cio³a | Wnêtrze ko¶cio³a | Barokowe freski | Kaplica ¶w. Krzy¿a | Krypta grobowa | Muzeum klasztorne | Nowe obiekty | Duszpasterstwo | Postulat | Stowarzyszenia | Archiwum foto | Wspólnota konwentu | Bibliografia | Franciszkañskie linki |
Wykonanie i obs³uga:
© Krzysztof Lutowski, 2002
PRYWATNA STRONA PO¦WIÊCONA WSCHOWSKIM FRANCISZKANOM