Franciscans of  Wschowa. Summary         Franziskaner in Wschowa. Zusammenfassung


FRANZISKANER IN WSCHOWA
Die Franziskanerkirche und Kloster in Wschowa

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          Besucher, die ehemalige königliche alte Stadt Wschowa aufsuchen, besichtigen ebenfalls die weithin bekannte Franziskanerkirche und Klosteranlage, die sich durch einen sehr interessanten, architektonischen Aufbau auszeichnen. Treue Gebrüder des heiligen Franziskus kümmern sich mit bewunderswertem Pietismus um die Pracht der vor Jahrhunderten für Gottes Ruhm erbauten Gebäude und setzen das Werk ihrer Vorgänger fort, indem sie hiesige Kirche pflegen und sich um das Seelenheil bemühen.
         Die feierliche Übereignung des Ortes für den Aufbau der Kirche fand am 7 November 1456 statt. Die Anlage als Eigentum des Franziskanerordens und der Kirche wurde am 10 Mai 1457 vom Posener Bischof Andrzej aus bnin gestiftet.
         Das Kloster befand sich ursprünglich auf dem Gebiet der österreichisch-böhmischen Provinz. Im Jahre 1467 gehörte es zu der neuen Franziskanerprovinz. In den Anfängendes Klosters haben dort die Novizen ein Jahr gelebt, für die das Leben im Kloster eine Probenzeit war.
         Das Franziskanerkloster in Wschowa war ein starkes und unbesiegbares Zentrum des Katholizismus. Das Kloster war fü die Protestanten "ein Dorn im Auge". Bei solchen Beziehungen zwischen den beiden Konfessionen, wo der Haß eine groß Rolle spielte, hat man nur nach einer Gelegenheit gesucht, um die Ordenbrüder aus der Stadt zu vertreiben.
(12kB)          Am 1 September 1558 kam es zu einer Brandstiftung in den Klostergebäuden und sowohl die Kirche als auch das Kloster sind abgebrannt. König Zygmunt August hat genehmigt, die Klosteranlage durch zwei Bürger erwerben zu lassen, diese haben dann dieses Gelände an die Stadt abgetreten.
        Die Anlage wurde jedoch durch den Orden im Jahre 1629 wiedererlangt, und um das Jahr 1644 wurde der Neubau der Kirche vollendet. Die Kirche sollte ursprünglich der heiligen Anna gewidmet werden, letztendlich erhielt sie den Namen des heiligen Josefs.
        Das Kirchengebäude wurde im Spätrenaissancestil mit Elementen des Frühbarocks erbaut und durch Außenstrebepfeiler, innere schlanke Pilaster und das Stabwerkder Fenster knüpfte der Bau an die Gotik an. Obwohl in der Kirchenchronik der Name des Architekten nicht überliefert wurde, deuten die architektonischen Merkmale auf Krzysztof Bonadura (ca. 1582-1670) den Älteren hin. Die feierliche Konsekration der St. Josef kirche wurde am 25 April 1652 vom Weihbischof Marian Maciej Kurski (1600-1681) vorgenommen. Nicht allen ist bekannt, das Marian Maciej Kurski von seiner Bischofweihe ein Franziskaner war. Der Kirchturm wurde erst im Jahre 1742, zu den Residenzzeiten des Guardians Pater Manswet Grabowski, nach dem Entwurf des Architekten Józef Sztyer aus Gebäudekomplex, der den viereckigen Hof begrentze. Das war der sog Klostergarten. Die Räumlichkeiten im Kloster waren für 20 Ordensbrüder vorgesehen.
        Zu den Klosterbauten gehörte ebenfalls eine Brauerei, ein Andachtshaus, eine Bäckerei so wie Wirtschaftsgebäude: ein Kuhstall, Schweinestall, Speicher und Scheunen. Das gut, zu dem ein charakteristisches Tor nebst Gärten führte, war mit einer Mauer umfaßt.
        Im Jahre 1746 wurde der alte Altar durch einen neuen ersetzt, zu dem ein Franziskanerbruder Walenty ¯ebrowski das Gemälde mit der Darstellung der Kreuzabnahme (der Inschrift nach) gemalt hat. An den Wänden befand sich ein Chorgestühl, und im Jahre 1771 wurde es um ein Ziergeländer ergäntzt.


Fortsetzung folgt
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Wykonanie i obs³uga:
© Krzysztof Lutowski, 2002
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